Evangelische Kirche von Westfalen

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Rede – rechtzeitig, eindeutig und mutig

Verabschiedung von Prof. Dr. Hans-Martin Lübking

Das schreibt Prof. Dr. Hans-Martin Lübking seiner Kirche und den Predigerinnen und Predigern ins Stammbuch. Anlässlich seiner Verabschiedung aus dem Amt als Direktor des Pädagogischen Instituts der EKvW fanden am Mittwoch ein festlicher Gottesdienst und anschließend ein Empfang in Villigst statt.

In seiner Predigt über zwei Verse aus dem Buch der Sprüche Salomos  „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht dem Elenden und Armen.“ (Kapitel 31, Verse 8, 9) stellte Lübking eindeutig die Position des Evangeliums heraus. Es ist die Aufgabe der Kirche und der darin Arbeitenden, Recht und Gerechtigkeit umzusetzen und sich dafür einsetzen. Glaube und Politik sind nicht wirklich zu trennen. Zwar fordern die Politiker oftmals die Enthaltsamkeit der Kirche hinsichtlich politischer Angelegenheiten, aber die Kirche darf dem nicht nachkommen. „Das Evangelium zurückzuhalten, heißt Gott zu verschweigen.“ Angesichts der sozialen Kälte und ansteigenden Verarmung ist es der Auftrag der Kirche rechtzeitig das Wort zu ergreifen und sie darf nicht zu spät kommen. Klar und verständlich soll sie reden und mutig das sagen, was sie zu sagen hat. Die Position der Kirche ist die Seite der Elenden und Armen.

Präses Annette Kurschus nahm das Anliegen Lübkings in ihrer Verabschiedung auf. Eine Stimme, die das Unbequeme sagt, aber immer um der Sache willen. Einer, der nach vorne schaut und Dinge kommen sieht. Lübking wird seiner Kirche fehlen.

Beim anschließenden Empfang wurde treffend festgestellt, dass Hans-Martin Lübking ein Mann ist, der ein „kämpferisches evangelisches Herz“ hat. Christ ist man nicht für sich, sondern für andere, das kann man von ihm lernen.

Sprachlos wurde der ehemalige Leiter des PI aber auch noch. Als ihm die Dozentinnen und Dozenten gemeinsam mit dem Leiter des Güterloher Verlagshauses Klaus Altepost eine Festschrift überreichten. Gerührt nahm er das gedruckte Buch entgegen und bedankte sich bewegt von den Eindrücken des Tages bei allen Anwesenden.


 
 
 
 
Rede – rechtzeitig, eindeutig und mutig
 

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