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Vielfalt als Bereicherung

Dozent Thomas Böhme berät Kirchenkreis Schwelm in Fragen der Konfirmandenarbeit

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises befasste sich in ihrer Sitzung am Samstag, den 14. Juni in Haßlinghausen intensiv mit dem Thema „Konfirmandenarbeit in Gegenwart und Zukunft“.

Haßlinghausen/Schwelm. In den letzten Monaten haben Superintendent Hans Schmitt und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gemeinden sowie den synodalen Arbeitsbereichen die Konfirmandenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm visitiert. Unterstützt und begleitet wurden sie dabei von Pfarrer Thomas Böhme, der im Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen für die Konfirmandenarbeit zuständig ist.
Pfarrer Böhme gab zu Beginn einen ausführlichen Bericht über die Ergebnisse der Visitation und erläuterte Aspekte zur Konfirmandenarbeit. Böhme erklärte, dass er in seiner 12jährigen Arbeit im Pädagogischen Institut noch keine Visitation eines Kirchenkreises zum Thema Konfirmandenarbeit erlebt hätte und lobte entsprechend die Verantwortlichen im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm.

Befragungen im Zentrum der Visitation
Die Visitation der Konfirmandenarbeit fand in verschiedenen Abschnitten statt. Nachdem sich die Beteiligten über die Vorgehensweise verständigt hatten, erfolgte im Herbst 2013 eine Befragung von Pfarrerinnen und Pfarrern, von ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie von ehrenamtlichen Teamern. Parallel wurden über den Schulausschuss die Fragen für Konfirmandinnen und Konfirmanden an Schulen weitergegeben.
Die Auswertung erfolgte im Dezember. Die Ergebnisse der Befragung wurden auf einer Zukunftswerkstatt vorgestellt, die im Februar 2014 in Altenvoerde stattfand.
Böhme nahm in seinem Abschlussbericht auch die Berichte aus den Presbyterien auf, die sich mit Fragen zur Konfirmandenarbeit beschäftigten.

Bunte Blumenwiese
Böhmes Fazit vergleicht die Konfirmandenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm mit einer „bunten Blumenwiese“. Entsprechend der Rahmenordnung der EKvW sei die Arbeit vielfältig und bunt: Es gibt wöchentliche Treffen, 14tägige Treffen, Blockunterricht an Samstagen, Konzepte, die eine Unterrichtszeit von einem Jahr vorsehen und Modelle, die zwei Jahre dauern. Es gibt zweiphasige Modelle mit starker Elternbeteiligung, Freizeiten, Konfi-Camps und Praktika. 

 „Wir erreichen fast alle evangelische Jugendlichen mit unserer Konfirmandenarbeit, d. h., ca. 30% aller Jugendlichen“, unterstrich Pfarrer Böhme die Chancen und den Anspruch in und an der Konfirmandenarbeit. Umso erfreulicher sei, dass die Befragungen während der Visitation eine positive Grundstimmung erkennen ließen. Sowohl Pfarrerinnen und Pfarrer als auch ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden bewerteten wie die Teamer, die Konfirmandenarbeit positiv. Das mache Mut für die Zukunft.

Im Anschluss an den Bericht von Pfarrer Böhme vertieften die Synodalen das Thema Konfirmandenarbeit in vier Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen:
„Was und wie soll gelernt werden?“, „Konfirmandenarbeit in Kooperation mit Jugendarbeit“, „Gottesdienste in der Konfirmandenzeit“ und „Freiheit und Verbindlichkeit“ beschäftigten.

Die Ergebnisse aus der Visitation sowie aus den Arbeitsgruppen sollen in den entsprechenden Gremien der Gemeinden und des Kirchenkreises weiter diskutiert und bearbeitet werden.

Insgesamt sind sich alle Beteiligten einig, dass die Konfirmandenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Schwelm gut aufgestellt ist und einen großen Stellenwert einnimmt. (HB)


 
 
 
 
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