Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen

Rainer Timmer als Leiter eingeführt

Grenzgänger zwischen Schule und Kirche

Am Freitag, dem 11. Oktober, ist in Schwerte Pfarrer Rainer Timmer als neuer Leiter des Pädagogischen Instituts der westfälischen Kirche in Schwerte eingeführt worden.

Der 51-jährige Theologe, der bereits seit September die Leitung übernommen hat, ist Nachfolger von Hans-Martin Lübking, der mit 65 Jahren in den Ruhestand gegangen ist. Der bei Dortmund geborene Timmer war zuvor Schulreferent im Kirchenkreis Münster und Geschäftsführer des Evangelischen Jugend- und Bildungswerkes Münster.

Die westfälische Präses Annette Kurschus würdigte Timmer als "Grenzgänger zwischen Schule und Kirche", dessen Stärken der Vermittlung und Ruhe dem neuen Amt zugutekommen.

In  seiner Predigt über die Geschichte des Zöllners Zachäus hob der neue Institutsleiter das biblische Grundverständnis hervor, dass jeder Mensch bereits einen Wert habe, bevor er etwas geleistet habe. Es geht nicht um den Verdienst den ein Mensch errungen hat oder die Schuld, die ein Mensch auf sich geladen hat. Gott sucht den Menschen, entdeckt ihn und beginnt mit ihm das neue Leben in Gemeinschaft.

Das Pädagogische Institut in Schwerte ist die "Denkfabrik" der westfälischen Landeskirche für pädagogische, religionspädagogische und schulpolitische Themen. Es fördert den Dialog von Theologie und Pädagogik und qualifiziert Lehrerinnen, Pfarrer und andere kirchliche Mitarbeiter durch Fort- und Weiterbildung. Die rund 25 Mitarbeiter des Instituts entwickeln Angebote und Projekte in bildungspolitischen Fragen für Schule und Kirche.


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