Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen

Sicherung von Teilhabe

Evangelischer Fachverband für Schulen mit sonderpädagogischer Förderung im Diakonischen Werk Rheinland/Westfalen und Lippe tagt in Haus Villigst

Sicherung von Teilhabe an Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf

"Konzepte und Strategien zur Sicherung von Teilhabe an Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf unter erschwerten gesellschaftlichen Bedingungen“, diesem komplexen Thema stellte sich der Evangelische Fachverband für Schulen mit sonderpädagogischer Förderung im Diakonischen Werk Rheinland/Westfalen und Lippe auf seiner jährlichen Klausurtagung vom 29. bis 30.04.2014 in Haus Villigst.

Verschiedene Referenten und Referentinnen führten die Teilnehmenden in unterschiedliche Aspekte des Themas ein.

Dr. Andreas Oehme von der Universität Hildesheim berichtete von wissenschaftlichen Erkenntnissen unter dem Blickwinkel der Jugendsozialarbeit.

RSD'n Maria Büse-Dallmann und Ingo Maschoty von der Koordinierungsstelle Berufsorientierung bei der Bezirksregierung Arnsberg informierten über die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule - Beruf in NRW“.

Das Thema Schulabsentismus beleuchteten Alexander Lang und Malou Remmen von der Martin-Luther-King-Schule Aachen. Die MLKS Aachen gilt als eine der Schulen in NRW, die ein überzeugendes Konzept im Umgang mit Schulabsentismus entwickelt haben.

Im Workshop "Soziale Netzwerke" berichteten Marita Dirks-Kortemeyer und Mitglieder des Beirates der Lebenshilfe im Kreis Steinfurt über die Gestaltung sozialer Netzwerke. Im Besonderen stellten sie das System der Tandemberatung vor.

Die Teilnehmenden der Tagung begrüßten die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Tagung. „Die verschiedenen Referentinnen und Referenten haben das komplexe Thema insgesamt sowohl theoretisch als auch praktisch erschlossen und wichtige Impulse für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Schulen gegeben“ war die durchgängige Meinung der insgesamt 30 Teilnehmenden.

Seit nunmehr 14 Jahren führt der Fachverband seine jährliche Klausurtagung in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut der evangelischen Kirche von Westfalen in Haus Villigst durch. Andreas Nicht vom PI Villigst und Burkhard Grün, der Vorsitzende des Fachverbandes, lobten ausdrücklich die gelungene Zusammenarbeit. „Die unterschiedlichen fachlichen Kompetenzen, die sonderpädagogische auf Seiten des Fachverbandes, die der Tagungsorganisation und der spirituellen Begleitung auf Seiten des PI Villigst ergänzen sich hervorragend,“ so Susanne Roepke, die Geschäftsführerin des Fachverbandes.


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